Alle Menschen haben verschiedene Zugehörigkeiten. Diese können sehr prägend für unsere jeweiligen Lebenswege sein. Bereits vor der Geburt eines Kindes heißt es oft "Was wird es denn?". Die Gesellschaft denk dabei nach wie vor oft nur in nur zwei Geschlechterkategorien.


Geschlechterklischees prägen unseren Alltag und Kinder lernen schnell wie sie zu sein haben oder nicht sein dürfen. Neben Geschlecht bringen weitere Zugehörigkeiten soziale Zuschreibungen mit sich und Diskriminierungsformen können sich miteinader verschränken.


In Zusammenarbeit mit Senami Zodehougan, Newroz Celik, Ursula Rosen und Irene Izquierdo sind zwei Kurzfilme entstanden, die versuchen die Komplexität unserer Welt einzufangen. Mit "Was wird es denn? Geschlechtervielfalt biologisch erklärt" möchten wir auf die vorgeburtliche Entwicklung von Geschlecht eingehen. In "Sexismus intersektional erklärt" wird veranschaulicht wie Sexismus sich mit anderen Diskriminierungsformen verschränken kann.

 

 


Uns als Fachstelle Mädchen*arbeit und Genderkompetenz der Landesarbeitsgemeinschaft für Mädchen* und junge Frauen* in Sachsen e.V. ist es wichtig, dass alle Menschen, unabhängig von Zugehörigkeiten und damit verbundenen Zuschreibungen, selbstbestimmt ihre Lebensräume und -wege gestalten können. Menschen sollen in einer Realität leben, in der sie mit ihren Bedürfnissen und ihrer Individualität im Mittelpunkt stehen und gleichwertig anerkannt sind.

 

Die Kurzfilme dürfen gern als Material im Rahmen von Sensibilisierungsarbeit weiterverwendet werden.
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euer Team der Fachstelle

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Mitte August 2019 ist in Anbindung an die LAG Mädchen* und junge Frauen* in Sachsen e.V. das Projekt sisters* - rassismuskritische Mädchen*arbeit in Sachsen, entstanden. Mehr Informationen gibt es hier.

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Die Fachstelle ist seit 1997 unter dem Dach der Landesarbeitsgemeinschaft Mädchen* und junge Frauen* in Sachsen* e.V. tätig. Mehr zu unserem Selbstverständnis finden sie hier.

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Warum wir mit * (lat. asterisk) gendern:

 

Geschlecht ist ein soziales Konstrukt. Die derzeitige vorherrschende gesellschaftliche Norm basiert auf der Vorstellung, dass es zwei binäre Geschlechter gibt. Diese hegemoniale Zweigeschlechtlichkeit spiegelt jedoch nicht die real existierende geschlechtliche Vielfalt, ihre Komplexität und Fluidität, wider. Patriarchale Strukturen, geschlechtliche Zuschreibungen sowie Sexismus sind nur drei gewaltvolle Auswirkungen dieser Konstruktionen.

 

Auch unsere Sprache bildet Wirklichkeit nicht objektiv ab, sondern konstruiert sie mit. Folglich ist Sprache machtvoll und deshalb...

 

...benutzen wir den asterisk, um diese Haltung zum Ausdruck zu bringen.

 

...benutzen wir den asterisk, um auf die Konstruktion der Geschlechterkategorien und ihre Widersprüchlichkeiten hinzuweisen und die real existierende geschlechtliche Vielfalt sichtbar zu machen.

 

...benutzen wir den asterisk als Platzhalter*in für mögliche Wortendungen zu einem Oberbegriff wie beispielsweise, dass der asterisk in trans* je nach Eigenbezeichnung beispielsweise für transgeschlechtlich, transgender, transsexuell und/oder trans stehen kann.

 

... benutzen wir den asterisk eben nicht, um geschlechtliche Fremdzuschreibungen herzustellen.